Stirb Langsam 4.0

Ein Internetangriff auf die USA! Ja da werden AlpTräume wahr. Die Terroristen gehen nicht gerade sehr subtil vor und nur John Mcclane und sein junger Sidekick der Hacker Matt Farrell können das komplette Chaos in den USA noch verhindern. Dazu gibt es Old School Action ohne Ende!

Bruce Willis ist älter geworden, keine Frage und das sieht man nicht nur am grauen Bart. Nur man merkt es nicht wirklich, obwohl ich die ganze Zeit über mit einem „Ich bin zu alt für diese Scheiße“ gerechnet habe, läßt er es an allen Ecken und Enden krachen und nietet die Terroristen wieder Reihenweise um als wären seit „Stirb Langsam: Jetzt erst recht“ keine 12 (in zahlen Zwölf!) Jahre vergangen. Irgendwie kommt einem die Story sowieso irgendwie sehr bekannt vor wenn man beide Filme vergleicht. Jeremy Irons war allerdings ein besserer Counterpart zu Bruce Willis als der doch etwas „theoretisch“ wirkende Timothy Olyphant, letztere wirkt irgendwie blass.

Fazit: Keine Roboter, kein „Amerika über Alles“ Gesülze, kein unglaubwürdiger CGI-Overkill…und trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen, macht der Film richtig Spaß. Wenn der „analoge“ 80er Jahre-Hero John Mcclane in der moderenen digitalen Welt fast genau wie früher mit den Terroristen den Boden wischt und dabei aber auch immer wieder ordentlich einstecken muß hat das halt das besondere Etwas.